Steuerliche Bewertung

Bewertung nach dem Bewertungsgesetz

Mit rund. 55 % nehmen Immobilien einen großen Anteil der zukünftigen Erbschaften ein. In diesen Fällen führen die Finanzbehörden typisierte Wertermittlungen durch, um den jeweiligen gemeinen Wert der Immobilien festzulegen. Insbesondere bei gewerblich genutzten, vermieteten oder generell vom gewöhnlichen abweichenden Objekten wirft diese typisierte Bewertung Fragestellungen hinsichtlich der fachlichen Richtigkeit in Bezug auf die Wertfindung auf. Eine Einzelfallgerechtigkeit ist nicht immer gegeben.

Nutzen Sie die Öffnungsklausel nach § 198 BewG und lassen Sie durch uns prüfen, ob gegebenenfalls ein geringerer Verkehrswert als Besteuerungsgrundlage ermittelt werden kann. Anhand einer Vorindikation prüfen wir die typisierte Wertermittlung sowie die Objektunterlagen aus gutachterlicher Sichtweise auf Plausibilität und erstellen anschließend bei Bedarf ein vollständiges und nachvollziehbares Wertgutachten nach § 194 BauGB i.V.m. ImmoWertV, um den § 198 BewG zu nutzen.

Durch die Mindestrestnutzungsdauern von 40 % im Sachwertverfahren nach § 190 Bewertungsgesetz und 30 % im Ertragswertverfahren nach § 185 Bewertungsgesetz, sowie den längeren Gesamtnutzungsdauern nach Anlage 22 zu § 185 Bewertungsgesetz sind diese Ermittlungen durch das Finanzamt sehr anfällig. Insbesondere bei der Wertminderung von Bauschäden und Baumängel nach § 82 Bewertungsgesetz sind aufgrund der mangelnden fachlichen Qualifikation der Finanzbehörden regelmäßig deutlich Unterschiede im Ergebnis möglich. Nutzen Sie die Möglichkeit durch ein Gutachten den Wertansatz der Finanzbehörden zu prüfen.

Mit dieser Vorgehensweise können Sie die Erbschaftssteuer bei einer Fehleinschätzung des Finanzamtes wesentlich reduzieren.

Bei Fragen erreichen Sie uns unter 09278-774500 oder unter der Emailadresse info@verkehrswert-immobilienbewertung.de

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