Residualwert

Residualwertverfahren

Das Residualwertverfahren ist ein Begriff aus der Immobilienbewertung zur Ermittlung des maximalen Bodenkaufpreises. Es ist auch bekannt unter dem Begriff Bauträgermethode oder Investorenmethode. Primär kommt das Verfahren im Rahmen der einer Projektentwicklung zum tragen, wenn ein Investor an der Frage interessiert ist, welchen Grundstückspreis er bezahlen kann, um das Projekt wirtschaftlich und mit Gewinn zu realisieren.

Zunächst wird der vorläufige Verkehrswert der (theoretisch) fertiggestellten Immobilie mittels geeignetem Verfahren ermittelt. Primär kommen hierfür das Ertragswertverfahren oder das Vergleichswertverfahren zur Anwendung. Dabei wird ein vereinfachtes Ertragswertverfahren ohne Berücksichtigung des Bodenwertes verwendet. Es gilt zu ermitteln, welcher Bodenwert als gerade noch bezahlbar anzusehen ist, damit das Projekt sicht wirtschaftlich rechnet.

Im Anschluss werden alle für die Realisierung der Baumaßnahme notwendigen Kosten inklusive der Fi­nan­zie­rungs­kosten abgezogen. Daraus ergibt sich der maximal tragfähige Bodenwert. Dieser Wert ist auch unter dem Begriff Residuum bekannt.

Parameter sind Verkaufspreise / Mieten zur Ermittlung des Verkehrswertes, Baukosten, Bauträgergewinn, Finanzierungskosten. Der Wert wird über die voraussichtliche Wartezeit bis zur Realisierung diskontiert.

Bei Fragen erreichen Sie uns unter 09278-774500 oder unter der Emailadresse info@verkehrswert-immobilienbewertung.de

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